Reise nach Syrien

Syrien! Welch' Klang dieser Name trägt, welch' Bild von Verwüstung, Leid und Krieg er hervorruft. Aber ist das richtig? Was wissen Sie von der Geschichte Syriens? Von seinen zahlreichen Kulturstätten, seiner vielgepriesenen Gastfreundschaft, seiner unglaublich vielfältigen Küche, dem Wein und Arak? Wussten Sie, dass das Land bis 2011 einen unglaublichen touristischen Boom erlebt hat? Wissen Sie, wie alt die Altstadt von Damaskus ist und dass diese komplett unzerstört blieb während der Wirren der letzten Jahre? Nein? Dann laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen.

Um dem Kulturreichtum Syriens gerecht zu werden, bieten wir Ihnen an, sich mit uns auf eine Kulturreise durch dieses wunderschöne Land zu begeben. Bereits seit 2018 sind Reisen durch Syrien wieder problemlos und vor allem sicher möglich. Ihnen wird es gehen wie uns, als wir die Reise zum ersten Mal selbst durchführten: Sie werden begeistert und beeindruckt sein. Und vor allem: Sie werden mit einem komplett anderen Bild von Syrien nach Hause reisen. Voller abendfüllender Eindrücke.

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Tag 1: Beirut – Tartous (ca. 160 km)

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Beirut im Libanon erfolgt die gemeinsame Anreise ins Hotel nach Tartous entweder über den Grenzübergang al-Arida (ca. 4 Std.) oder Yabous (ca. 6 Std.). Die alte Kreuzfahrerstadt an der Mittelmeerküste bietet mannigfaltige touristische Möglichkeiten. Die Lage am Meer und das milde Klima werden Sie perfekt auf den Urlaub einstimmen. Zudem blieb diese Stadt von den Kriegswirren komplett verschont.

Genießen Sie syrischen Wein und frisches Essen in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants in Tartous. Da Ihr Reiseleiter aus Syrien stammt, ist es ein Leichtes, abseits bekannter Touristenrouten ein heimisches Restaurant zu finden und perfekt in die syrische Gastlichkeit einzutauchen!

Tag 2: Tartous – Krak des Chevaliers – Maaloula (F, A; ca. 230 km)

Wie überall in Syrien sind Kulturstätten nicht weit entfernt. Deshalb geht es nach einem syrischen Frühstück mit Fladenbrot, Oliven, Schafskäse und Honig zu einer gewaltigen Festung über der Ebene von Homs, die Kreuzritterburg Krak des Chevaliers (UNESCO-Weltkulturerbe) aus dem 12. Jahrhundert. Sie zählt zu den besterhaltenen Burgen ihrer Zeit und stellt somit ein einzigartiges Beispiel mittelalterlichen Festungsbaus dar, zugleich ist sie eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Militärarchitektur, in der sich romanische und frühgotische Kunst vermischen. Sie wacht über den Homs-Gap, eine obligatorische Passage zwischen dem Meer und der Orontes-Ebene.

Anschließend geht es weiter in das Dorf Maaloula, welches auf einem 1.500 m hohen Hügel liegt.

Hier erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt unserer Rundreise: dieser Nachmittag sowie der folgende Vormittag sind der christlichen Gemeinschaft in Syrien gewidmet. Maaloula gilt als das schönste Dorf Syriens. Es ist eine der ältesten christlichen Gemeinden des vorderen Orients und der Welt überhaupt, in der noch Aramäisch, die Muttersprache Jesu Christi, gesprochen wird.

Sie besichtigen das im 4. Jahrhundert erbaute Kloster der Heiligen Sergius und Bachus, die Schlucht und das Kloster der heiligen Thekla, das auf die Paulus-Schülerin Thekla zurückgeht, die hierhin vor ihren Verfolgern geflüchtet ist. Damit sie entkommen konnte, soll sich der Fels der Legende nach für sie geöffnet haben.

Heute übernachten Sie in einem familiengeführten Hostel in Maaloula mitten im Ortskern! Diese schlichte Unterkunft bereichert Ihre Reise auf eigene Art, denn Sie bekommen einen direkten Einblick in das Leben und die Nöte der einfachen (christlichen) Bevölkerung vor Ort. Es erwartet Sie eine Führung zu den ältesten Stätten des Christentums, die zugleich Stätten der jüngsten zurückliegenden kriegerischen Auseinandersetzung im Dorf waren. Eine Schilderung der Lage von Zeitzeugen aus den Jahren 2013 und 2014 (Überfall durch Milizen und anschließende Rückeroberung durch Bewohner und syrische Armee) wird Ihnen ein authentisches Erlebnis bescheren, das Sie nie vergessen werden.

Zum Abschluss des Tages kochen Sie gemeinsam mit Syrern lokale Gerichte zu Abend und haben ausreichend Gelegenheit, sich über das tagsüber Erlebte gemeinsam auszutauschen.

Tag 3: Maaloula – Damaskus (F; ca. 55 km)

Von Maaloula geht es nach Saidnaya ins Kloster unserer Lieben Frau von Saidnaya, eines der ältesten Klöster der Welt. Danach erfolgt die Weiterfahrt nach Damaskus.

Der restliche Tag ebenso wie der nächste Tag sind ausschließlich Damaskus gewidmet – schließlich könnte man alleine hier problemfrei eine Woche sinnvoll verbringen. Zunächst unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Damaskus, die älteste kontinuierlich bewohnte Hauptstadt der Welt. Beim Besuch im syrischen Nationalmuseum können Sie Funde aus Ebla, Ugarit, Mari, Palmyra und Dura bewundern. Der Museumsgarten beherbergt dutzende steinerne Zeugnisse aus den verschiedenen antiken Epochen Syriens.

Das bedeutendste Stück der Außenausstellung ist das Originaltor des Jagdschlosses Qasr al-Heir al-Gharbi, das im 8. Jahrhundert von den umayyadischen Kalifen von Damaskus in der syrischen Wüste errichtet wurde.

Danach bleibt genügend freie Zeit, um auf eigene Faust durch die Altstadt zu schlendern und dieses Kleinod gebührend zu würdigen. Probieren Sie einen frisch gepressten Saft an einem der zahlreichen Stände oder erwerben Sie original syrische Seidenschals als Mitbringsel für Ihre Angehörigen zu Hause. Hier finden Sie teilweise echte Qualitätsware, bei der das Verhandeln über den Preis dazugehört. Probieren Sie es aus!

Tag 4: Damaskus (F)

Sie werden heute die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) von Damaskus mit der „Geraden Straße“ entdecken. Die Erkundung beginnt mit dem Osttor, wo die Gerade Straße beginnt, und führt Sie zunächst zu der Ananias-Kapelle. Diese gilt als das Haus, wo Hananias Saulus (später Paulus) taufte. Wir spazieren durch die Gassen der Altstadt und lugen neugierig in Hauseingänge. Immer wieder steigt uns der Duft von Jasmin in die Nase. Plötzlich hält der Reiseleiter vor einem alten, bescheiden wirkenden Haus und winkt Sie heran. Er schließt das Tor auf und bittet uns herein. Wir betreten einen wunderbaren grünen Innenhof und entdecken die Geheimnisse der Damaszener Häuser.

Die Gassen führen Sie anschließend zum Azem-Palast, in dem sich zurzeit das Museum für Volkskunst und Traditionen befindet. Der Palast wurde mit farbigem Marmor verziert und für den Gouverneur von Damaskus erbaut.

Als Hauptattraktion werden Sie heute die Umayyaden-Moschee besichtigen. Sie ist einer der schönsten und ältesten Sakralbauten der Welt. Unter dem Umayyaden-Kalifen al-Walid wurde die schon vorhandene Basilika in die heutige Moschee umgewandelt. In der Gebetshalle befindet sich die Gruft mit dem Kopf Johannes des Täufers und die Moschee ist mit farbigen Mosaiken verziert, die von byzantinischen Baumeistern gefertigt wurden. Besonders prächtig sind die Mosaike in den Arkadengängen, die das Paradies darstellen. Danach bummeln wir durch den typisch orientalischen Souk el-Hamidie. Unser Tipp: statten Sie auch dem ökologischen Garten am Rande der Altstadt unbedingt einen Besuch ab.

Abends gibt es die Möglichkeit ein gemeinsames Abendessen zu organisieren, um die Reise Revue passieren zu lassen.

Tag 5: Damaskus – Beirut (F; ca. 120 km)

Passend zu Ihrer Abflugzeit werden Sie nach dem Frühstück mit genügend zeitlichem Puffer zum Grenzübergang al-Masnaa gefahren.

Nachdem dort die Grenzformalitäten erledigt worden sind, werden Sie auf libanesischer Seite wieder zurück zum Flughafen von Beirut gefahren, von dem aus Sie Ihre Heimreise antreten können.

Tag 1: Beirut – Damaskus (ca. 120 km)

Unser Fahrer holt uns am Flughafen von Beirut ab und fährt mit uns nach Damaskus in Syrien (ca. 3 Std.), wo wir ab 11:00 Uhr unsere Zimmer beziehen können. Danach beginnt die Erkundung der syrischen Hauptstadt. Wir lernen unter anderem die Sankt-Ananias-Kirche kennen, die dem Heiligen Paulus gewidmet ist. Vor seiner Bekehrung zum Christentum hatte er an diesem Ort eine Vision, die ihn mehrere Tage lang erblinden ließ und ihm schließlich einen unerschütterlichen Glauben gab.

Wir werden auch die Via Recta kennenlernen, die von Ost nach West durch die Altstadt von Damaskus verläuft. Entlang dieser Straße gibt es mehrere interessante Sehenswürdigkeiten aus römischer, christlicher und islamischer Zeit.

Am Nachmittag können wir die Altstadt von Damaskus, den Basar, das Einkaufsviertel und die zahlreichen gastronomischen Angebote erkunden.

Probieren Sie unbedingt ein Eis, einen Shawarma oder eine Shisha und freuen Sie sich auf die kommenden Tage!

Tag 2: Damaskus (F)

Nach einem typischen Frühstück widmen wir uns ausführlich der ganztägigen Erkundung von Damaskus. Wir besuchen das Nationalmuseum und bekommen einen Überblick über die Zivilisationen, die auf syrischem Boden erfolgreich waren. Es enthält Statuen, Siegel, Schmuck, Masken, Mosaike, Tafeln und Webereien von den wichtigsten historischen Stätten.

Wir besichtigen auch den Souk Al Hamidiye, den schönsten Souk von Damaskus. Seine Geschäfte präsentieren alle Arten von Waren, insbesondere Kleidung, Stoffe, Gebäck und Kunsthandwerk.

Natürlich werden wir auch die Umayyaden-Moschee besuchen. Sie ist im Herzen der Medina gelegen und glänzt mit ihren mosaikbedeckten Mauern.

Unweit der Großen Moschee liegt der Palast El Azem. Er gilt als das prächtigste Modell des Damaszener Hauses, dessen äußere Schlichtheit und Nüchternheit nicht über das reiche Interieur mit vielen Variationen von Blumen, Obstbäumen und Springbrunnen hinwegtäuschen sollte.

Tag 3: Damaskus – Saidnaya – Maaloula (F, A; ca. 65 km)

Nach dem Frühstück verlassen wir Damaskus gen Norden. Unser erster Halt ist Saidnaya (ca. 1 Std.). Hier befindet sich eines der ältesten Klöster der Welt, das Kloster Unserer Lieben Frau von Saidnaya, in welchem sich eine berühmte Ikone der Jungfrau Maria befindet, welche bis heute von Christen und Muslimen zugleich verehrt wird.

Unser nächstes Ziel ist Maaloula (ca. 45 Min.), eine kleine christliche Stadt, die 2014 durch den IS fast vollständig zerstört wurde.

Hier erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt unserer Rundreise: dieser Nachmittag ist der christlichen Gemeinschaft in Syrien gewidmet. Sie ist eine der ältesten christlichen Gemeinden des Vorderen Orients und der Welt überhaupt, in der noch Aramäisch, die Muttersprache Jesu Christi, gesprochen wird.

Wir besichtigen das im 4. Jahrhundert erbaute Kloster der Heiligen Sergius und Bachus, die Schlucht und das Kloster der heiligen Thekla, das auf die Paulus-Schülerin Thekla zurückgeht, die hierhin vor ihren Verfolgern geflüchtet ist. Damit sie entkommen konnte, soll sich der Fels der Legende nach für sie geöffnet haben.

Wir übernachten in einem familiengeführten Hostel in Maaloula mitten im Ortskern! Diese schlichte Unterkunft bereichert unsere Reise auf eigene Art, denn wir bekommen einen direkten Einblick in das Leben und die Nöte der einfachen (christlichen) Bevölkerung vor Ort. Eine Schilderung der Lage von Zeitzeugen aus den Jahren 2013 und 2014 (Überfall durch Milizen und anschließende Rückeroberung durch Bewohner und syrische Armee) wird uns ein authentisches Erlebnis bescheren, das wir nie vergessen werden.

Zum Abschluss des Tages kochen wir gemeinsam mit Syrern lokale Gerichte zu Abend.

Tag 4: Maaloula – Mar Musa – Homs – Hama – Aleppo (F; ca. 340 km)

Nach dem Frühstück und einer einstündigen Fahrt wartet das christliche Kloster Dair Mār Mūsā al-Habaschi ("Kloster des Heiligen Mose von Abessinien") auf uns. Es erhebt sich auf einem Felsvorsprung in einem schmalen Wadi am Abhang des Antilibanon-Gebirges.

Wir fahren weiter nach Homs (ca. 1,5 Std.), der am stärksten vom Krieg betroffenen Großstadt Syriens, und besuchen die Altstadt mitsamt der Sankt-Marien-Kirche des Heiligen Gürtels, dem Sitz der Orthodoxen Kirche in Syrien, in welcher der Gürtel der Jungfrau Maria aufbewahrt wurde. Zum Glück ist dieser Gürtel noch rechtzeitig vor dem Krieg in Sicherheit gebracht worden, da die Kirche geplündert wurde und alle Ikonen und Kunstwerke verbrannt oder gestohlen wurden.

Nach der Besichtigung der Stadt erfolgt die Weiterfahrt nach Hama (ca. 1 Std.) und ein dortiger, circa zweistündiger Besuch der Stadt inklusive der Besichtigung der atemberaubenden Wasserräder, der Noria von Hama.

Nach zweistündiger Fahrt gen Norden erreichen wir Aleppo. Aleppo ist seit dem 3. Jahrtausend vor Christus eine blühende Metropole und heute im Streit mit Damaskus um den Titel der ältesten ununterbrochen bewohnten Stadt der Welt. Die Altstadt hat zweifellos die schönsten Souks des gesamten Mittleren Ostens.

Wir lassen uns von der Zitadelle begeistern, die mitten in der Stadt steht und sie mit ihrer Höhe von rund fünfzig Metern dominiert. Sie hat bewundernswert gestaltete Türme und zeichnet sich durch ihre Eingangstore aus, die mit Perfektion erschaffen wurden, um jegliches feindliches Eindringen zu verhindern.

Nach einem ersten Erkunden der Stadt endet der Tag am späten Nachmittag im Hotel.

Tag 5: Aleppo (F)

Unsere ganztägige Stadtbesichtigung von Aleppo beginnt nach einem Frühstück im Hotel. Heute entdecken wir das historische Stadtzentrum, die Große Moschee, aber auch Karawansereien und Souks. Die Karawansereien waren für die Unterbringung von auswärtigen Händlern und ihrer Waren bestimmt. Sie sind berühmt für ihre verzierten Fassaden, hohe gewölbte Eingänge und riesige Holztüren, die bei Einbruch der Dunkelheit geschlossen werden.

Die altehrwürdigen Souks von Aleppo zeichnen sich durch ihre Kassettengewölbe und ihre riesigen Kuppeln aus.

Die meisten stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Sie sind lebendige Museen, die uns darbieten, wie die Handelsviertel im Mittelalter ausgesehen haben. Jeder Souk ist auf gewisse Produkte spezialisiert wie authentisches Beduinenhandwerk sowie Aleppo-Seife, Teppiche und Stoffe oder eine Vielzahl von Köstlichkeiten wie Pistazien, Gebäck auf Honigbasis, Mandeln und Früchte.

Nachdem wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Aleppos kennengelernt haben, können Sie abends noch die Gastronomie oder das Nachtleben auf eigene Faust erkunden.

Tag 6: Aleppo – Apameia – Saladinsburg – Latakia (F; ca. 210 km)

Nach dem Frühstück fahren wir nach Apameia am Orontes (ca. 2 Std.), eine antike Stätte im Norden Syriens. Apameia wurde im Jahre 301 vor Christus gegründet und war eine der wichtigsten Städte Nordsyriens in der Seleukidenzeit.

Im Anschluss fahren wir zum Dschebel Ansariye (ca. 2 Std.) und besichtigen Qal'at Salah ed-Din, die Saladinsburg, die mitten in einen Kiefernwald gebaut wurde. Schon die Phönizier hatten hier eine Burg errichtet, welche ein paar Jahrhunderte später sowohl von Alexander dem Großen, als auch den Byzantinern erobert werden sollte.

Es waren die Kreuzfahrer, die der Burg im 12. Jahrhundert ihr heutiges Aussehen verliehen. Zu dieser Zeit hieß sie „Château de Saône“ – der aktuelle Name wurde erst 1957 verliehen, in Erinnerung an Saladins Beschlagnahmung des Ortes im Jahre 1188. Die Saladinsburg ist Teil der gemeinsamen UNESCO-Welterbestätte mit dem Krak des Chevaliers.

Nach der Besichtigung der Burg erfolgt die Weiterfahrt nach Latakia (ca. 45 Min.), wo wir unser Hotel beziehen.

Tag 7: Latakia – Ugarit – Burg Margat – Aruad – Tartous (F; ca. 115 km)

Wir nehmen unser Frühstück im Hotel ein und fahren nach Ugarit, einer Küstenstadt nördlich von Latakia. Ugarit ist eine antike Ausgrabungsstätte in Syrien, die 1928 von Archäologen wiederentdeckt wurde. Ugarit war eine der ersten Städte, in der Schriftzeugnisse gefunden wurden.

Nach einer ausführlichen Besichtigung von Ugarit fahren wir zur Burg Margat, einer Kreuzritterburg in der Nähe von Baniyas. Neben dem Krak des Chevaliers und der Saladinsburg ist sie die am besten erhaltene Burg in Syrien.

Am Nachmittag fahren wir nach Tartous (ca. 45 Min.), in dessen Hafen wir eine öffentliche Fähre nach Aruad besteigen.

Die Insel Aruad befindet sich keine drei Kilometer von Tartous entfernt im Mittelmeer und ist fast vollständig von dem gleichnamigen Dorf bebaut. „Arwad“ war von 1291 bis 1302 die letzte Kreuzfahrerbastion im Nahen Osten und ist heute die einzige bewohnte Insel an der syrischen Küste. Die Verteidigungsmauern des Templerordens sind vollständig abgetragen, aber ihr Verlauf lässt sich noch erahnen. Das alte Festungsgebäude hingegen ist gut erhalten und heute Ortszentrum des Fischerdorfes.

Die Nacht verbringen wir im Urlaubsort Tartous auf dem Festland.

Tag 8: Tartous – Amrit – Safita – Krak des Chevaliers – Almishtaya (F; ca. 80 km)

Wir frühstücken gemeinsam und fahren nach Amrit (ca. 20 Min.). Amrit war eine antike Stadt, deren Überreste von Gebäuden südlich von Tartous zu finden sind.

Nach deren Besichtigung fahren wir nach Safita (ca. 45 Min.). Über der Stadt Safita ragt die Kreuzritterburg Chastel Blanc (Weiße Burg), auch Burj Safita (Weißer Turm) genannt, empor. Die historische Kapelle im ersten Geschoss wird heute noch von der griechisch-orthodoxen Gemeinde der Stadt als Kirche St. Michael benutzt.

Im Anschluss fahren wir weiter zum Krak des Chevaliers (ca. 1 Std.) und besichtigen dieses sowohl aus der Sicht des Okzidents als auch der des Orients herausragende Symbol der Kreuzritterzeit. Die Burg ist eine der am besten erhaltenen Burgen aus der Kreuzfahrerzeit und eine UNESCO-Weltkulturerbestätte.

Zum Ende des Tages beziehen wir unser Hotel in Almishtaya (ca. 15 Min.).

Tag 9: Almishtaya – Palmyra – Damaskus (F; ca. 470 km)

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir nach Palmyra (ca. 3 Std.), die Stadt der Palmen, wie sie die Römer tauften. Die Syrer nennen sie Tadmor (Aramäisch für „Wunder“).

Palmyra war die wichtigste Oase in der syrischen Wüste und eine Stadt der Superlative. Eine Oase inmitten scheinbar unendlicher Sandwüste aus Säulenresten und Palmen, die von der Pracht einer Stadt zeugen, die einst sogar Rom erzittern ließ.

Die wichtigsten Anlagen waren und sind der Baaltempel, der Tempel des Baalschamin, die Prachtstraße, der Tempel des Nebo, die Diokletianstherme, das Römische Theater, die Agora und das Tetrapylon.

Wir verbringen den ganzen Tag hier und fahren erst am späten Nachmittag zurück nach Damaskus (ca. 3,5 Std.).

Tag 10: Damaskus – Schrein von Zainab bint Ali – Bosra – Beirut (F; ca. 390 km)

Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir (ca. 20 Min.) südöstlich von Damaskus zum Schrein von Zainab bint Ali: dieses blaugekachelte Mausoleum ist eine wichtige islamische Pilgerstätte, insbesondere der Schiiten.

Im Anschluss geht die Fahrt (ca. 2 Std.) nach Südsyrien: Bosra, auch bekannt als Busra al-Sham, bietet imposante Zeugnisse ihrer Vergangenheit.

Wir besichtigen die wichtigsten Denkmäler der Stadt inklusive des besterhaltenen römischen Amphitheaters der Welt.

Danach endet das Abenteuer Syrien. Wir treten die Fahrt vom Hauran zum Flughafen von Beirut (ca. 4 Std.) an, wo wir rechtzeitig für unseren Rückflug abgesetzt werden.

Doppelzimmer im Shahin Tower Hotel in Tartous in Syrien

Shahin Tower****-Hotel in Tartous

Beit al-Mamlouka Hotel in Damaskus in Syrien

Beit al-Mamlouka ****-Hotel in Damaskus

Hostel in Malula in Syrien

Familiengeführtes Hostel in Maaloula

Zweibett-Zimmer im Talisman Hotel in Damaskus in Syrien

Talisman *****-Hotel in Damaskus

5-Tage-Reise:

01.08.-05.08.2024 – 999,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

01.08.-05.08.2024 – 1.274,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

13.09.-17.09.2024 – 999,00 Euro (DZ)

13.09.-17.09.2024 – 1.274,00 Euro (EZ)

02.10.-06.10.2024 – 999,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

02.10.-06.10.2024 – 1.274,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

17.04.-21.04.2025 – 999,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

17.04.-21.04.2025 – 1.274,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

05.06.-09.06.2025 – 999,00 Euro (DZ)

05.06.-09.06.2025 – 1.274,00 Euro (EZ)

13.09.-17.09.2025 – 999,00 Euro (DZ)

13.09.-17.09.2025 – 1.274,00 Euro (EZ)

10-Tage-Reise:

15.08.-24.08.2024 – 1.599,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

15.08.-24.08.2024 – 1.999,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

29.10.-07.11.2024 – 1.599,00 Euro (DZ)

29.10.-07.11.2024 – 1.999,00 Euro (EZ)

15.04.-24.04.2025 – 1.599,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

15.04.-24.04.2025 – 1.999,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

03.06.-12.06.2025 – 1.599,00 Euro (DZ)

03.06.-12.06.2025 – 1.999,00 Euro (EZ)

05.08.-14.08.2025 – 1.599,00 Euro (DZ) FERIENTERMIN

05.08.-14.08.2025 – 1.999,00 Euro (EZ) FERIENTERMIN

28.10.-06.11.2025 – 1.599,00 Euro (DZ)

28.10.-06.11.2025 – 1.999,00 Euro (EZ)

Bitte beachten Sie, dass in dem familiengeführten Hostel in Maaloula (1 Nacht) keine Einzelzimmer zur Verfügung stehen.

Einreise in den Libanon

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in den Libanon einen Reisepass sowie ein Visum. Das Visum kann vor der Einreise bei den zuständigen Auslandsvertretungen oder – für touristische Aufenthalte bis zu einem Monat - bei Einreise am Flughafen (on arrival) beantragt werden. Visa für touristische Aufenthalte sind gebührenfrei. Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Reisende mit erkennbaren Voraufenthalten in Israel, z. B. durch im Pass zurückgebliebene Einlegeblätter sowie Ein- oder Ausreisestempel Israels oder Ausreisestempel von jordanischen oder ägyptischen Grenzübergängen zu Israel, werden regelmäßig an der Grenze zurückgewiesen, auch wenn bereits ein Visum erteilt wurde. Deutsch-Libanesische Doppelstaater und Doppelstaater anderer arabischer Herkunft riskieren zusätzlich eine Festnahme, da für diesen Personenkreis ein Israel-Aufenthalt einen Straftatbestand darstellt.

Einreise nach Syrien

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Arabische Republik Syrien einen Reisepass sowie ein Visum. Schicken Sie uns bitte acht Wochen vor Ihrer Abreise eine Kopie Ihres Reisepasses, sodass wir das Einreisevisum für Sie beantragen können. Alle Reisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Enthält der Reisepass israelische Einreisestempel oder Einreisestempel von Grenzübergängen, die an Israel grenzen (Grenzübergang Allenby-/König Hussein Brücke zu Jordanien oder Grenzübergang Taba (Sinai) zu Ägypten) wird die Einreise – auch wenn die syrische Botschaft ein Visum erteilt hat – verweigert. Betroffene Personen werden nach Deutschland oder in das Herkunftsland zurückgesandt. Auch ohne entsprechende Stempel im Pass kann es bei Angaben im Pass zu einem entsprechenden Geburtsort (Israel oder besetzte Gebiete) zu Verzögerungen bei der Einreise kommen.

Für die direkte Einreise in den Libanon aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Für die direkte Einreise nach Syrien aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Wir arbeiten ausschließlich mit lizenzierten, deutschsprachigen, syrischen Reiseleitern zusammen, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben. Als intime Kenner ihres Landes öffnen sie eigentlich verschlossene Türen und sorgen mit viel Herzblut und Kenntnisreichtum dafür, dass Ihnen dieses verkannte Land auf ewig unvergessen bleibt.

Falls erwünscht, können wir auch fachkundige, mehrsprachige Reiseleiter zu Schwerpunktthemen wie Botanik, Geschichte, Religion oder Archäologie vermitteln.

Der Transfer vom Flughafen in Beirut zur libanesisch-syrischen Grenzstation an Tag 1 sowie der Transfer von der syrisch-libanesischen Grenze zum Flughafen von Beirut an den Tagen 5 bzw. 10 (abhängig von der von Ihnen gebuchten Reise) erfolgt in PKW/Vans für je vier Personen. Je nach Gruppengröße werden mehrere PKW/Vans eingesetzt.

In Syrien nutzen wir einen modernen, klimatisierten Minibus mit 15 Sitzplätzen, welcher über eine Mikrofon-Anlage verfügt. Das Gepäck wird im Kofferraum verstaut.

Im Bus gibt es während der Fahrten jederzeit die Möglichkeit, Trinkwasser in Flaschen zu erwerben.

Wir empfehlen Ihnen, für beide Reisevarianten eine der folgenden Flugverbindungen zu buchen.

1. Anreise am Vorabend der Rundreise

FRA-BEY 22:00-02:50 (LH1308)

BEY-FRA 16:50-20:10 (LH1307)


2. Anreise am ersten Tag der Rundreise

FRA-BEY 10:40-15:30 (LH1306)

BEY-FRA 16:50-20:10 (LH1307)

Bei ähnlichen Flugzeiten bieten wir gemeinsame Transfers nach der Ankunft von Beirut nach Syrien sowie zum Rückflug von Damaskus nach Beirut an. Sollten Sie eine andere Flugverbindung buchen, deren Flugzeiten die Gruppe länger als 30 Minuten warten lassen würde, bieten wir Ihnen einen aufpreispflichtigen Privattransfer an.

1. Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Reisen bis 30 Tage vor Reiseantritt abzusagen. In diesem Fall erfolgt eine vollständige Rückerstattung aller von dem Kunden an den Reiseveranstalter geleisteten Zahlungen. Der Reiseveranstalter kommt im Falle einer Absage nicht für private, im Vertrauen auf das Zustandekommen der Reise getätigten Ausgaben des Kunden auf.

2. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Flugplanänderungen, Behörden, Streiks, Epidemien, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Da es sich um eine Reise in eine Destination mit teils geringer Infrastruktur handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Guides. Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst. Die Kunden erklären sich damit einverstanden, die Autorität des/r Reiseleiter/s zu akzeptieren und seinen Anweisungen Folge zu leisten.

3. Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

4. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, wird auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt, soweit ein Schaden nicht schuldhaft vom Reiseveranstalter oder einem seiner Erfüllungsgehilfen herbeigeführt wurde.

Die Haftung des Reiseveranstalters auf Schadensersatz aus unerlaubter Handlung wird, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, für Schäden, die 4.100,00 Euro übersteigen und nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt.

Weitere Haftungsbeschränkungen können sich (gemäß § 651p BGB) aus internationalen Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften ergeben.

FAQ für Ihren Urlaub in Syrien

Nach unserer Reise nach Syrien im Jahr 2018 war uns sehr schnell klar, dass wir dieses kulturell reiche und gastfreundliche Land gerne anderen Europäern näherbringen würden. Also gingen wir gemeinsam mit unseren Kontakten vor Ort daran, geführte Reisen zu organisieren. Hier wollen wir einige Fragen beantworten, die sich in diesem Zusammenhang möglicherweise stellen.

Rundreise wie im Programm beschrieben ab/bis Beirut; Deutschsprachige, einheimische Reiseleitung; Mahlzeiten: 4 x bzw. 9 x Frühstück, 1 x Abendessen (in Maaloula); eine große Wasserflasche pro Tag; Fahrten in privaten, klimatisierten PKW/Vans und Reisebussen inklusive Fahrer; alle Eintrittsgelder; Ausreisegebühren + security clearance; Unterstützung bei der Visa-Beschaffung; ständige Ansprechpartner in Deutschland, Syrien und im Libanon.
Internationale Flüge; Gebühren für das Einreisevisum in den Libanon (zweifache Einreise); Gebühren für das Einreisevisum nach Syrien; ggf. Trinkgeld für den Reiseleiter und den Busfahrer; individuelle Verpflegung.
Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Syrien beträgt +1 Stunde.
Die Landeswährung Syriens ist der Syrische Pfund (SYP), welcher einen (sehr schwankenden) Wechselkurs von aktuell ca. 1 EUR = 2.600 SYP aufweist. Für die Dauer der Reise ist hierbei unbedingt darauf zu achten, dass derzeit weder mit EC- noch mit Kreditkarten bargeldlose Zahlungen in Syrien getätigt werden können, weshalb Sie zwingend ausreichende Mengen an Bargeld mit sich führen sollten. Dieses können Sie am günstigsten vor Ort umtauschen, da der Wechselkurs dort häufig besser ausfällt als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und das Ein- und Ausführen der Landeswährung derzeit ohnehin untersagt ist. Ihr Geld, welches Sie am besten in Euro oder US-Dollar einführen, können Sie am einfachsten direkt am Flughafen, gerne aber auch in autorisierten Wechselstuben oder Banken umtauschen.
In Syrien werden Steckdosen der Typen C, E und L verwendet, wodurch Sie teilweise einen Steckdosenadapter benötigen, um Geräte mit dem Stecker F betreiben zu können. Die Netzspannung beträgt 220 V bei einer Frequenz von 50 Hz, wodurch Sie Ihre Geräte, welche Sie auch daheim verwenden, auch in Syrien sorglos verwenden können, da die Netzspannung mit der in Deutschland, Österreich und der Schweiz üblichen Netzspannung in Höhe von 230 V beinahe identisch ist und solch geringe Abweichungen ohnehin von den Herstellern elektrischer Geräte einkalkuliert sind.
Klimatisch betrachtet liegt Syrien im Übergangsbereich zwischen dem kontinentalen Trockenklima im Osten und dem Mittelmeerklima im Westen. Als Folge dieser Lage genießt Syrien heiße, trockene Sommer zwischen den Monaten Mai und Oktober, welche sich zwischen November und April mit milden, feuchten Wintern abwechseln. Im Winter liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur bei 10°C an der Küste und fällt in den Gebirgsregionen üblicherweise sogar noch geringer aus, wodurch Frost und Schnee im Winter hier keine Seltenheit darstellen. Auch der Großteil aller Niederschläge fällt zwischen November und April. Im Sommer hingegen erreichen die Temperaturen an der Küste durchschnittliche Werte von bis zu 31°C, im Landesinneren kann es mit bis zu 40°C sogar noch heißer werden. Auch treten gegen Anfang und Ende des Sommers manchmal heiße Khamsin-Winde auf, welche den Wüstensand im Land verteilen. Die beste Reisezeit liegt somit im Frühjahr in den Monaten April und Mai, in denen es im Land nur noch zu wenigen Niederschlägen kommt, die Temperaturen jedoch noch verhältnismäßig mild sind. Gleiches lässt sich für die Herbstmonate September und Oktober sagen, in denen es noch angenehm warm ist, jedoch schon wieder häufiger zu Regenschauern kommt als im Hochsommer.
Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Syrien. Diesen Umstand muss jeder mündige Reisende in seiner Entscheidung berücksichtigen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/service/laender/syrien-node
Die wenigsten Europäer wissen, dass Reisen nach Syrien längst wieder möglich sind. Nach der teilweise verheerenden Zerstörung, die von westlichen Ländern unterstützte Terrormilizen sowie ausländische Luftangriffe angerichtet haben, hat die syrische Armee das Land zurückerobert und gesichert. An vielen Orten ist der Wiederaufbau in vollem Gange. Außerdem gibt es Kulturdenkmäler wie die Altstadt von Damaskus, die den Krieg glücklicherweise unbeschadet überstanden haben. Auf unserer Reise wollen wir Ihnen Einblicke sowohl in das unzerstörte Syrien (Damaskus, Tartous) als auch in Orte gewähren, die vom Krieg gezeichnet sind, in denen die Infrastruktur aber inzwischen wieder hergestellt ist. Beispielsweise wurde die Wiedereröffnung des römischen Theaters von Bosra auch von der internationalen Presse als Zeichen der Hoffnung gefeiert. Wir werden mit Ihnen nach Maalula fahren, einem Dorf, das eine der ältesten christlichen Gemeinden der Welt beherbergt. Die Narben der barbarischen Angriffe werden noch lange zu sehen sein, aber ihre schwer getroffenen byzantinischen Kirchen und die Einwohner, die ihr Zuhause tapfer verteidigt haben, zeugen von der Widerstandsfähigkeit dieser indigenen Ostchristen, deren Vorfahren bis in das erste Jahrhundert nach Christus zurückverfolgt werden können. Viele Syrer warten hoffnungsvoll auf die Rückkehr der Besucher.
Der Grenzüberschreitung dauert in der Regel 2-3 Stunden. An der Grenze ist ein Fahrzeugwechsel erforderlich.
Es gibt keinerlei Einschränkungen mehr aufgrund des Corona-Virus im Libanon oder in Syrien.
Wir bieten die Kleingruppenreisen ab einer Mindestteilnehmerzahl von nur 3 Personen an. Maximal können 12 Personen teilnehmen.
Ja, auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne ein Programm für eine Privatreise zum Wunschtermin zusammen. Nehmen Sie hierfür bitte über das Anfrageformular Kontakt zu uns auf.
Sie benötigen für die Übernachtung keine besonderen Utensilien wie z.B. einen Schlafsack.
Das Gebiet des heutigen Syriens liegt zwischen Ägypten und Mesopotamien, der Wiege der menschlichen Zivilisation, und war bereits einige Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung besiedelt. Viele von uns kennen seine Erwähnung als bedeutende römische Provinz in der Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums: „zur Zeit, da Quirinius Stadthalter in Syrien war“. Der heilige Paulus hatte später sein Erweckungs- und Bekehrungserlebnis, als er sich auf dem Weg nach Damaskus befand. Diese wenigen Angaben können den enormen kulturellen Reichtum Syriens nur andeuten. In den Jahren vor 2011 stammte ein Großteil des Einkommens vieler Syrer aus dem Tourismus, und die Einheimischen wollen selbst, dass der Tourismus so bald wie möglich wieder aufgenommen wird. Die harten Wirtschaftssanktionen der letzten Jahre halten das Land in Armut und erschweren den Wiederaufbau. Eine Reise nach Syrien ist ein kleiner Beitrag, mit dem Sie der Region Hoffnung und Zukunft schenken können.
Wer nur Länder bereisen wollte, die der westlichen Vorstellung von Demokratie entsprechen, müsste die Hälfte der Welt von seiner Liste streichen. Außerdem sehen wir unsere Aufgabe nicht darin, die einheimische Bevölkerung zu bevormunden und ihre politische Situation nach unseren Maßstäben zu beurteilen. Uns geht es um die Menschen jenseits der Politik: Kultur, Austausch, Gastfreundschaft, faszinierende Erlebnisse, Völkerverständigung.
Unser Angebot richtet sich an Neugierige, die ein wunderschönes Land kennenlernen möchten, das in den vergangenen Jahren verteufelt wurde und schwer gelitten hat und das nun auf seine Wiederentdeckung wartet. Wenn Sie die Wunder Syriens mit eigenen Augen sehen und die Freundlichkeit seiner Bewohner selbst erleben möchten, dann würden wir Sie gerne dabei begleiten.

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