Reise nach Syrien

Syrien! Welch' Klang dieser Name trägt, welch' Bild von Verwüstung, Leid und Krieg er hervorruft. Aber ist das richtig? Was wissen Sie von der Geschichte Syriens? Von seinen zahlreichen Kulturstätten, seiner vielgepriesenen Gastfreundschaft, seiner unglaublich vielfältigen Küche, dem Wein und Arak? Wussten Sie, dass das Land bis 2011 einen unglaublichen touristischen Boom erlebt hat? Wissen Sie, wie alt die Altstadt von Damaskus ist und dass diese komplett unzerstört blieb während der Wirren der letzten Jahre? Nein? Dann laden wir Sie ein, sich selbst ein Bild zu machen.

Um dem Kulturreichtum Syriens gerecht zu werden, bieten wir Ihnen an, sich mit uns auf eine Kulturreise durch dieses wunderschöne Land zu begeben. Bereits seit 2018 sind Reisen durch Syrien wieder problemlos und vor allem sicher möglich. Ihnen wird es gehen wie uns, als wir die Reise im September 2018 zum ersten Mal selbst durchführten: Sie werden begeistert und beeindruckt sein. Und vor allem: Sie werden mit einem komplett anderen Bild von Syrien nach Hause reisen. Voller abendfüllender Eindrücke.

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Tag 1: Beirut – Tartous (ca. 160 km)

Nach Ihrer Ankunft am Flughafen von Beirut im Libanon erfolgt die gemeinsame Anreise ins Hotel nach Tartous über den Grenzübergang al-Arida (ca. 5 Std.). Die alte Kreuzfahrerstadt an der Mittelmeerküste bietet mannigfaltige touristische Möglichkeiten. Die Lage am Meer und das milde Klima werden Sie perfekt auf den Urlaub einstimmen. Zudem blieb diese Stadt von den Kriegswirren komplett verschont.

Genießen Sie syrischen Wein und frisches Essen in einem der zahlreichen Cafés und Restaurants in Tartous. Da der Reiseleiter aus Tartous stammt, ist es ein Leichtes, abseits bekannter Touristenrouten ein heimisches Restaurant zu finden und perfekt in die syrische Gastlichkeit einzutauchen!

Tag 2: Tartous – Latakia – Tartous (F, M, A; ca. 180 km)

Wie überall in Syrien sind Kulturstätten nicht weit entfernt. Deshalb geht es nach einem syrischen Frühstück mit Fladenbrot, Oliven, Schafskäse und Honig zu einer der schönsten Kirchen aus der Kreuzfahrerzeit, zur Notre-Dame-Kathedrale von Tartous, die der Legende nach über den Ruinen einer vom Hl. Petrus während seiner Reise von Jerusalem nach Antiochia errichteten Kapelle gebaut worden war. Danach geht es zu den Ruinen der alten phönizischen Stadt Amrit, die vor mehr als 4.000 Jahren gegründet wurde, zu einem antiken Wasserheiligtum und den sagenumwobenen Grabtürmen.

Von Tartous ist es nicht weit bis zur antiken Hafenstadt Latakia mit ihren berühmten Sandstränden. Latakia ist das Stammland der Alawiten und auch für die Syrer ein wichtiges Urlaubsgebiet.

Dort befindet sich Ras Schamra, eine der ältesten Stätten in Syrien. Diese war gleichzeitig einer der lebendigsten Häfen an der levantinischen Küste, dem Zentrum eines kleinen Königreichs mit einer blühenden Wirtschaft. Besonders eindrucksvoll sind die Überreste des Königspalastes und des Tempelberges. Sie können hier eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten in Syrien besichtigen. Hier entstanden wichtige religiöse Texte und das älteste „Alphabet“ der Welt, das in Damaskus ausgestellt wurde, wurde hier entdeckt. Im Anschluss erfolgt die Rückfahrt nach Tartous, wo Sie nächtigen werden. Dort erwartet Sie ein besonderes „Schmankerl“ in Form eines gemeinsamen Abendessens und Sie erleben echte syrische Gastfreundschaft mit der reichhaltigen Küche Tartous'. Mehr wird Ihnen Ihr Reiseleiter vor Ort dazu verraten.

Tag 3: Tartous – Palmyra – Tartous (F, M; ca. 510 km)

Am Morgen durchqueren Sie die syrische Wüste von West nach Ost und erreichen nach circa vierstündiger Fahrt die faszinierende Wüstenstadt Palmyra, die leider geschändete "Braut der Wüste" (UNESCO-Weltkulturerbe). Als wichtiger Knotenpunkt der Karawanenrouten von Ost nach West auf dem Weg zur Seidenstraße spielte die Stadt bereits 2.000 v. Chr. eine bedeutende Rolle.

Im dritten Jahrhundert nach Christus wurde Palmyra zum Militärstützpunkt. Die Stadt erlebte ihre goldene Zeit unter der Herrschaft von Zenobia, die dann über die Jahrtausende verblasste. Sie besuchen die hinterlassenen Spuren der Ruinenstadt und genießen den Panoramablick über das Ausgrabungsgelände vor der Rückfahrt nach Tartous.

Tag 4: Tartous – Aleppo (F, M; ca. 280 km)

Nicht weit von Tartous entfernt thront eine gewaltige Festung über der Ebene von Homs, die Kreuzritterburg Krak des Chevaliers (UNESCO-Weltkulturerbe) aus dem 12. Jahrhundert. Sie zählt zu den besterhaltenen Burgen ihrer Zeit und stellt somit ein einzigartiges Beispiel mittelalterlichen Festungsbaus dar,

zugleich ist sie eines der schönsten Beispiele mittelalterlicher Militärarchitektur, in der sich romanische und frühgotische Kunst vermischen. Sie wacht über den Homs-Gap, eine obligatorische Passage zwischen dem Meer und der Orontes-Ebene. Im Anschluss erfolgt die Weiterfahrt nach Aleppo, wo Sie übernachten.

Tag 5: Aleppo (F, M, A)

Die Küche Aleppos gilt als eine der besten des mittleren Ostens. Sie vereint arabische, griechische und vorderasiatische Traditionen und besticht unter anderem mit vielfältigen Vorspeisen („Mezes“), Salaten mit Kräutern und Granatapfelkernen, Fleischgerichten mit Nüssen sowie gefüllten Schoten. Für das Essen gilt es, Zeit einzuplanen und viel Hunger mitzubringen. Dazu empfiehlt sich heimischer Wein und/oder Arak. Wasserpfeifen werden in der Regel ebenfalls angeboten. Meist entsteht tischübergreifend eine gastliche Stimmung, die Sie sicher begeistern wird. Um Ihnen für Erlebnisse solcher Art genügend Zeit zu lassen, werden Sie das Kulturprogramm am Vormittag absolvieren.

Nicht ohne Grund gehört Aleppo zum UNESCO-Weltkulturerbe. Dazu gehören ein Besuch im archäologischen Museum, der unvergessliche Gang zur Zitadelle und ein Besuch der Altstadt mit der Omaijaden-Moschee, der ältesten Karawanserei, Khan al-Wazir und des leider zerstörten Souks, des einst größten Marktplatzes des Orients. Der Nachmittag steht Ihnen als Freizeit zur Verfügung. Ein gemeinsames reichhaltiges Abendessen rundet den Tag perfekt ab und ist im Preis inkludiert. Sie sollen schließlich die Gelegenheit haben, möglichst alle kulinarischen Möglichkeiten auszutesten.

Tag 6: Aleppo – Maaloula (F, M, A; ca. 310 km)

Von Aleppo geht es vorbei an Ebla, einer antiken Stadt, die nachweislich bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. besiedelt war. Die Blütezeit lag allerdings zwischen 2.400 und 2.250 v. Chr. Ebla war eines der wichtigsten Königreiche der Bronzezeit. Die gefundenen 17.000 Keilschrifttafeln dokumentieren die Geschichte der Stadt. Sie beweisen, dass hier ein semitisches Volk lebte, das eine Mischung aus Kanaanitisch, Phönizisch und Arabisch sprach.

Auf dem Weg nach Damaskus besichtigen Sie die riesigen hölzernen Wasserräder, die „Norias“ von Hama am Asi-Fluss (in der Antike: Orontes). Anschließend geht es weiter in das Dorf Maaloula, welches auf einem 1.500 m Hügel liegt.

Hier erwartet Sie ein weiterer Höhepunkt unserer Rundreise: Heute übernachten Sie bei einheimischen Syrern in deren Zuhause! Sie kochen gemeinsam zu Abend, lernen die ganze Familie persönlich kennen und haben ein authentisches Erlebnis, das Sie nie vergessen werden.

Tag 7: Maaloula – Damaskus (F, M; ca. 55 km)

Dieser Tag wird der christlichen Gemeinschaft in Syrien gewidmet sein. Maaloula gilt als das schönste Dorf Syriens. Es ist eine der ältesten christlichen Gemeinden des vorderen Orients und der Welt überhaupt, in der noch Aramäisch, die Muttersprache Jesu Christi, gesprochen wird. Sie besichtigen das im 4. Jahrhundert erbaute Kloster der Heiligen Sergius und Bachus, die Schlucht und das Kloster

der heiligen Thekla, das auf die Paulus-Schülerin Thekla zurückgeht, die hierhin vor ihren Verfolgern geflüchtet ist. Damit sie entkommen konnte, soll sich der Fels der Legende nach geöffnet haben. Von Maaloula geht es nach Saidnaya ins Kloster unserer Lieben Frau von Saidnaya, eines der ältesten Klöster der Welt. Danach erfolgt die Weiterfahrt nach Damaskus.

Tag 8: Damaskus – Hauran – Damaskus (F, M; ca. 330 km)

Nach dem Frühstück geht es in den sehr fruchtbaren Süden des Landes zu der Ebene von Hauran, die einst die Kornkammer der Römer war. Hier besichtigen Sie zunächst die Stadt Schahba. Schahba gilt als der Geburtsort des römischen Kaisers Philippus Arabs, der von 244 bis 249 regierte und die bis dahin eher unbedeutende Siedlung während seiner Regierungszeit zu einer bedeutenden Stadt ausbauen lassen wollte.

Ganz in der Nähe liegt Qanawat (Kanatha), das seit der Steinzeit als besiedelt gilt. Heute ist es eine Ruinenstätte mit vielen sakralen Bauten aus der Römer- sowie aus der byzantinischen Zeit. Mit dem Serail können Sie einen Römertempel aus dem vierten Jahrhundert bestaunen, der später zu einer Kirche umgewandelt wurde. Bekannt ist der Ort vor allem für die einzigartigen Mosaikbilder an der Fassade einer Basilika.

Tag 9: Damaskus (F, M)

Dieser Tag und die nächsten Tage sind ausschließlich Damaskus gewidmet – schließlich könnte man alleine hier problemfrei eine Woche sinnvoll verbringen. Zunächst unternehmen Sie eine Stadtrundfahrt durch Damaskus, die älteste kontinuierlich bewohnte Hauptstadt der Welt. Beim Besuch im syrischen Nationalmuseum können Sie Funde aus Ebla, Ugarit, Mari, Palmyra und Dura bewundern. Der Museumsgarten beherbergt dutzende steinerne Zeugnisse aus den verschiedenen antiken Epochen Syriens. Das bedeutendste Stück der Außenausstellung ist das Originaltor

des Jagdschlosses Qasr al-Heir al-Gharbi, das im 8. Jahrhundert von den umayyadischen Kalifen von Damaskus in der syrischen Wüste errichtet wurde. Danach bleibt genügend freie Zeit, um auf eigene Faust durch die Altstadt zu schlendern und dieses Kleinod gebührend zu würdigen. Probieren Sie einen frisch gepressten Saft an einem der zahlreichen Stände oder erwerben Sie original syrische Seidenschals als Mitbringsel für Ihre Angehörigen zu Hause. Hier finden Sie noch echte Qualitätsware, bei der das Verhandeln über den Preis dazugehört.

Tag 10: Damaskus (F, M, A)

Sie werden heute die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der „Geraden Straße“ entdecken. Die Erkundung beginnt mit dem Osttor, wo die Gerade Straße beginnt, und führt Sie zunächst zu der Ananias-Kapelle. Diese gilt als das Haus, wo Hananias Saulus (später Paulus) taufte. Wir spazieren durch die Gassen der Altstadt und lugen neugierig in Hauseingänge. Immer wieder steigt uns der Duft von Jasmin in die Nase. Plötzlich hält der Reiseleiter vor einem alten, bescheiden wirkenden Haus und winkt Sie heran. Er schließt das Tor auf und bittet Sie herein. Wir betreten einen wunderbaren grünen Innenhof und entdecken die Geheimnisse der Damaszener Häuser. Die Gassen führen Sie dann zum Azem-Palast, in dem sich zurzeit das Museum für Volkskunst und Traditionen befindet.

Der Palast wurde mit farbigem Marmor verziert und für den Gouverneur von Damaskus erbaut. Als Hauptattraktion werden Sie heute die Umayyaden-Moschee besichtigen. Sie ist einer der schönsten und ältesten Sakralbauten der Welt. Unter dem Umayyaden-Kalifen al-Walid wurde die schon vorhandene Basilika in die heutige Moschee umgewandelt. In der Gebetshalle befindet sich die Gruft mit dem Kopf Johannes des Täufers. Die Moschee ist mit farbigen Mosaiken verziert, die von byzantinischen Baumeistern gefertigt wurden. Besonders prächtig sind die Mosaike in den Arkadengängen, die das Paradies darstellen. Danach bummeln Sie durch den typisch orientalischen Souk el-Hamidie. Auch empfehlen wir Ihnen, den ökologischen Garten am Rande der Altstadt zu besuchen. Am Abend gibt es ein gemeinsames Abendessen, um die Reise Revue passieren zu lassen.

Tag 11: Damaskus – Beirut (F; ca. 120 km)

Passend zu Ihrer Abflugzeit werden Sie nach dem Frühstück mit genügend zeitlichem Puffer zum Grenzübergang al-Masnaa gefahren. Nachdem dort die Grenzformalitäten erledigt worden sind, werden Sie auf libanesischer Seite wieder zurück zum Flughafen von Beirut gefahren, von dem aus Sie Ihre Heimreise antreten können.

Außenansicht Junada Hotel in Tartous in Syrien mit Palmen

Junada ****-Hotel in Tartous (3 Nächte)

Außenansicht Riga Palace Hotel in Aleppo in Syrien

Riga Palace ****-Hotel in Aleppo (2 Nächte)

Dorf Maaloula in Syrien mit Häusern im Hang und Gebirge

Homestay in Maaloula (1 Nacht)

Zweibett-Zimmer im Talisman Hotel in Damaskus in Syrien

Talisman *****-Hotel in Damaskus (4 Nächte)

19.05.2021 - 29.05.2021      2.299,00 EUR (p. P. im Doppelzimmer)

19.05.2021 - 29.05.2021      2.399,00 EUR (p. P. im Einzelzimmer)

Bitte beachten Sie, dass ein Einzelzimmer beim Homestay in Maaloula (1 Nacht) nicht garantiert werden kann.

Einreise in den Libanon

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise in den Libanon ein Visum. In der Regel bekommen deutsche Touristen bei Einreise am Flughafen Beirut ein Visum mit Gültigkeit für einen Monat (einfache Einreise: ca. 39 Euro; zweifache Einreise: ca. 55 Euro).

Reisende mit erkennbaren Voraufenthalten in Israel, z. B. durch im Pass zurückgebliebene Einlegeblätter sowie Ein- oder Ausreisestempel Israels oder Ausreisestempel von jordanischen oder ägyptischen Grenzübergängen zu Israel, werden regelmäßig an der Grenze zurückgewiesen, auch wenn bereits ein Visum erteilt wurde. Deutsch-Libanesische Doppelstaater und Doppelstaater anderer arabischer Herkunft riskieren zusätzlich eine Festnahme, da für diesen Personenkreis ein Israel-Aufenthalt einen Straftatbestand darstellt.

Einreise nach Syrien

Deutsche Staatsangehörige benötigen zur Einreise in die Arabische Republik Syrien ein Visum. Schicken Sie uns bitte acht Wochen vor Ihrer Abreise, spätestens am 19. März 2021, eine Kopie Ihres Reisepasses, sodass wir das Einreisevisum für Sie beantragen können.

Enthält der Reisepass israelische Einreisestempel oder Einreisestempel von Grenzübergängen, die an Israel grenzen (Grenzübergang Allenby-/König Hussein Brücke zu Jordanien oder Grenzübergang Taba (Sinai) zu Ägypten) wird die Einreise - auch wenn die syrische Botschaft ein Visum erteilt hat - verweigert. Betroffene Personen werden nach Deutschland oder in das Herkunftsland zurückgesandt. Auch ohne entsprechende Stempel im Pass kann es bei Angaben im Pass zu einem entsprechenden Geburtsort (Israel oder besetzte Gebiete) zu Verzögerungen bei der Einreise kommen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Erkrankung COVID-19, die durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöst wird, zur Pandemie erklärt.

Für die direkte Einreise in den Libanon aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und Tollwut empfohlen.

Für die direkte Einreise nach Syrien aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.

Der lizensierte deutschsprachige Reiseleiter aus Tartous, Herr Hassan, hat seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Er ist Dipl.-Ingenieur für Elektrotechnik (Studium u.a. in Deutschland) und geprüfter Übersetzer. Er liebt Syrien und wird Ihnen als intimer Kenner seines Landes gerne die ein oder andere eigentlich verschlossene Tür öffnen und mit viel Herzblut und Leidenschaft dafür sorgen, dass Ihnen dieses verkannte Land auf ewig unvergessen bleibt.

Der Transfer vom Flughafen in Beirut zur Grenzstation al-Arida an Tag 1 sowie der Transfer von der Grenzstation al-Masnaa zum Flughafen von Beirut an Tag 11 erfolgt in PKW/Vans für je vier Personen. Je nach Gruppengröße werden mehrere PKW/Vans eingesetzt.

In Syrien nutzen wir einen modernen, klimatisierten Minibus mit 15 Sitzplätzen, welcher über eine Mikrofon-Anlage verfügt. Das Gepäck wird im Kofferraum verstaut.

Im Bus gibt es während der Fahrten jederzeit die Möglichkeit, Trinkwasser in Flaschen zu erwerben.

Wir empfehlen Ihnen, eine der folgenden Flugverbindungen für unsere Reise im Mai 2021 zu buchen:

19.05.2021 MUC-IST-BEY 07:25-14:45 (TK)

29.05.2021 BEY-IST-MUC 16:05-21:25 (TK)

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19.05.2021 FRA-BEY 10:55-15:50 (LH)

29.05.2021 BEY-FRA 17:00-20:15 (LH)

Aufgrund der ähnlichen Flugzeiten dieser beiden Verbindungen von Frankfurt und von München bieten wir gemeinsame Transfers nach der Ankunft von Beirut nach Tartous sowie zum Rückflug von Damaskus nach Beirut an. Sollten Sie eine andere Flugverbindung buchen, deren Flugzeiten die Gruppe länger als 30 Minuten warten lassen würde, bieten wir Ihnen einen aufpreispflichtigen Privattransfer an.

1. Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, Reisen bis 30 Tage vor Reiseantritt abzusagen. In diesem Fall erfolgt eine vollständige Rückerstattung aller von dem Kunden an den Reiseveranstalter geleisteten Zahlungen. Der Reiseveranstalter kommt im Falle einer Absage nicht für private, im Vertrauen auf das Zustandekommen der Reise getätigten Ausgaben des Kunden auf.

2. Der detaillierte Programmverlauf kann sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Wetter, Straßenverhältnisse, Flugplanänderungen, Behörden, Streiks, Epidemien, unvorhergesehene Ereignisse) ändern. Da es sich um eine Reise in eine Destination mit teils geringer Infrastruktur handelt, sind kurzfristige Änderungen im Reiseverlauf möglich und liegen im Ermessen des Guides. Routen und Programmpunkte werden ggf. vor Ort den Gegebenheiten angepasst. Die Kunden erklären sich damit einverstanden, die Autorität des/r Reiseleiter/s zu akzeptieren und seinen Anweisungen Folge zu leisten.

3. Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

4. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, wird auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt, soweit ein Schaden nicht schuldhaft vom Reiseveranstalter oder einem seiner Erfüllungsgehilfen herbeigeführt wurde.

Die Haftung des Reiseveranstalters auf Schadensersatz aus unerlaubter Handlung wird, soweit diese nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht, für Schäden, die 4.100,00 Euro übersteigen und nicht Körperschäden sind, auf den dreifachen Reisepreis des Kunden beschränkt.

Weitere Haftungsbeschränkungen können sich (gemäß § 651p BGB) aus internationalen Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften ergeben.

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FAQ für Ihren Urlaub in Syrien

Nach unserer Reise nach Syrien im Jahr 2018 war uns sehr schnell klar, dass wir dieses kulturell reiche und gastfreundliche Land gerne anderen Europäern näherbringen würden. Also gingen wir gemeinsam mit unseren Kontakten vor Ort daran, geführte Reisen zu organisieren. Hier wollen wir einige Fragen beantworten, die sich in diesem Zusammenhang möglicherweise stellen.

Rundreise wie im Programm beschrieben ab/bis Beirut; Deutschsprachige, einheimische Reiseleitung; Mahlzeiten: 10 x Frühstück, 9 x Mittagessen/Snacks, 4 x Abendessen; Gebühren für das Einreisevisum nach Syrien; Fahrten in privaten, klimatisierten PKW/Vans und Reisebussen inklusive Fahrer; alle Eintrittsgelder; ständige Ansprechpartner in Deutschland, Syrien und Libanon.
Internationale Flüge; Gebühren für das Einreisevisum in den Libanon (zweifache Einreise); ggf. Trinkgeld für den Reiseleiter und den Busfahrer; ggf. PCR-Test; ggf. Kosten von Quarantäne und Isolation.
Der Zeitunterschied zwischen Deutschland und Syrien beträgt +1 Stunde.
Die Landeswährung Syriens ist der Syrische Pfund (SYP), welcher einen (sehr schwankenden) Wechselkurs von aktuell ca. 1 EUR = 1.600 SYP aufweist. Für die Dauer der Reise ist hierbei unbedingt darauf zu achten, dass derzeit weder mit EC- noch mit Kreditkarten bargeldlose Zahlungen in Syrien getätigt werden können, weshalb Sie zwingend ausreichende Mengen an Bargeld mit sich führen sollten. Dieses können Sie am günstigsten vor Ort umtauschen, da der Wechselkurs dort häufig besser ausfällt als in Deutschland, Österreich oder der Schweiz und das Ein- und Ausführen der Landeswährung derzeit ohnehin untersagt ist. Ihr Geld, welches Sie am besten in Euro oder US-Dollar einführen, können Sie am einfachsten direkt am Flughafen, gerne aber auch in autorisierten Wechselstuben oder Banken umtauschen.
In Syrien werden Steckdosen der Typen C, E und L verwendet, wodurch Sie teilweise einen Steckdosenadapter benötigen, um Geräte mit dem Stecker F betreiben zu können. Die Netzspannung beträgt 220 V bei einer Frequenz von 50 Hz, wodurch Sie Ihre Geräte, welche Sie auch daheim verwenden, auch in Syrien sorglos verwenden können, da die Netzspannung mit der in Deutschland, Österreich und der Schweiz üblichen Netzspannung in Höhe von 230 V beinahe identisch ist und solch geringe Abweichungen ohnehin von den Herstellern elektrischer Geräte einkalkuliert sind.
Klimatisch betrachtet liegt Syrien im Übergangsbereich zwischen dem kontinentalen Trockenklima im Osten und dem Mittelmeerklima im Westen. Als Folge dieser Lage genießt Syrien heiße, trockene Sommer zwischen den Monaten Mai und Oktober, welche sich zwischen November und April mit milden, feuchten Wintern abwechseln. Im Winter liegt die durchschnittliche Höchsttemperatur bei 10 °C an der Küste und fällt in den Gebirgsregionen üblicherweise sogar noch geringer aus, wodurch Frost und Schnee im Winter hier keine Seltenheit darstellen. Auch der Großteil aller Niederschläge fällt zwischen November und April. Im Sommer hingegen erreichen die Temperaturen an der Küste durchschnittliche Werte von bis zu 31 °C, im Landesinneren kann es mit bis zu 40 °C sogar noch heißer werden. Auch treten gegen Anfang und Ende des Sommers manchmal heiße Khamsin-Winde auf, welche den Wüstensand im Land verteilen. Die beste Reisezeit liegt somit im Frühjahr in den Monaten April und Mai, in denen es im Land nur noch zu wenigen Niederschlägen kommt, die Temperaturen jedoch noch verhältnismäßig mild sind. Gleiches lässt sich für die Herbstmonate September und Oktober sagen, in denen es noch angenehm warm ist, jedoch schon wieder häufiger zu Regenschauern kommt als im Hochsommer.
Die wenigsten Europäer wissen, dass Reisen nach Syrien längst wieder möglich sind. Nach der teilweise verheerenden Zerstörung, die von westlichen Ländern unterstützte Terrormilizen sowie ausländische Luftangriffe angerichtet haben, hat die syrische Armee das Land zurückerobert und gesichert. An vielen Orten ist der Wiederaufbau in vollem Gange. Außerdem gibt es Kulturdenkmäler wie die Altstadt von Damaskus, die den Krieg glücklicherweise unbeschadet überstanden haben. Auf unserer Reise wollen wir Ihnen Einblicke sowohl in das unzerstörte Syrien (Damaskus, Tartous) als auch in Orte gewähren, die vom Krieg gezeichnet sind, in denen die Infrastruktur aber inzwischen wieder hergestellt ist. Beispielsweise wurde die Wiedereröffnung des römischen Theaters von Bosra auch von der internationalen Presse als Zeichen der Hoffnung gefeiert. Wir werden mit Ihnen nach Maalula fahren, einem Dorf, das eine der ältesten christlichen Gemeinden der Welt beherbergt. Die Narben der barbarischen Angriffe werden noch lange zu sehen sein, aber ihre schwer getroffenen byzantinischen Kirchen und die Einwohner, die ihr Zuhause tapfer verteidigt haben, zeugen von der Widerstandsfähigkeit dieser indigenen Ostchristen, deren Vorfahren bis in das erste Jahrhundert nach Christus zurückverfolgt werden können. Viele Syrer warten hoffnungsvoll auf die Rückkehr der Besucher.
Der Grenzüberschreitung dauert in der Regel 2-3 Stunden. An der Grenze ist ein Fahrzeugwechsel erforderlich.
Das Corona-Virus wirkt sich aktuell erheblich auf die Einreisebestimmungen Syriens und des Libanon aus (siehe oben: Einreisebestimmungen).
Wir bieten diese Reise ab einer Mindestteilnehmerzahl von nur 4 Personen an. Maximal können 12 Personen teilnehmen.
Ja, auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne ein Programm für eine Privatreise zum Wunschtermin ab 2 Personen zusammen. Nehmen Sie hierfür bitte über das Anfrageformular Kontakt zu uns auf.
Sie benötigen für die Übernachtung bei einer einheimischen Familie keine besonderen Utensilien wie z.B. einen Schlafsack. Es steht Ihnen frei, ein Gastgeschenk mitzubringen.
Das Gebiet des heutigen Syriens liegt zwischen Ägypten und Mesopotamien, der Wiege der menschlichen Zivilisation, und war bereits einige Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung besiedelt. Viele von uns kennen seine Erwähnung als bedeutende römische Provinz in der Weihnachtsgeschichte des Lukasevangeliums: „zur Zeit, da Quirinius Stadthalter in Syrien war“. Der heilige Paulus hatte später sein Erweckungs- und Bekehrungserlebnis, als er sich auf dem Weg nach Damaskus befand. Diese wenigen Angaben können den enormen kulturellen Reichtum Syriens nur andeuten. In den Jahren vor 2011 stammte ein Großteil des Einkommens vieler Syrer aus dem Tourismus, und die Einheimischen wollen selbst, dass der Tourismus so bald wie möglich wieder aufgenommen wird. Die harten Wirtschaftssanktionen der letzten Jahre halten das Land in Armut und erschweren den Wiederaufbau. Eine Reise nach Syrien ist ein kleiner Beitrag, mit dem Sie der Region Hoffnung und Zukunft schenken können.
Wer nur Länder bereisen wollte, die der westlichen Vorstellung von Demokratie entsprechen, müsste die Hälfte der Welt von seiner Liste streichen. Außerdem sehen wir unsere Aufgabe nicht darin, die einheimische Bevölkerung zu bevormunden und ihre politische Situation nach unseren Maßstäben zu beurteilen. Uns geht es um die Menschen jenseits der Politik: Kultur, Austausch, Gastfreundschaft, faszinierende Erlebnisse, Völkerverständigung.
Unser Angebot richtet sich an Neugierige, die ein wunderschönes Land kennenlernen möchten, das in den vergangenen Jahren verteufelt wurde und schwer gelitten hat und das nun auf seine Wiederentdeckung wartet. Wenn Sie die Wunder Syriens mit eigenen Augen sehen und die Freundlichkeit seiner Bewohner selbst erleben möchten, dann würden wir Sie gerne dabei begleiten.

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